gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Gesund leben » Diagnose und Therapieverfahren » Arzneimittel

Darreichungformen



Viele Arzneimittel sind in mehreren verschiedenen Darreichungsformen (Arzneimittelformen) erhältlich. So stehen mehrere Alternativen zur Verfügung, falls ein Patient eine bestimmte Darreichungsform nicht verträgt. Teilweise kann ein und derselbe Wirkstoff so auch je nach Bedarf lokal oder systemisch eingesetzt werden. Beispielsweise gibt es den schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkstoff Paracetamol als Tablette und als Kapsel für Erwachsene und für Kinder als Zäpfchen oder als Sirup.

Darreichungsformen von Arzneimitteln

Gasförmig

Gasförmige Arzneimittel werden über die tieferen Atemwege oder die Lunge aufgenommen, sie sind relativ selten. Beispiele sind:

  • Medizinische Gase (z. B. Narkosegase)
  • Aerosole (z. B. Asthmaspray).

Flüssig

Flüssige Arzneimittel können sowohl lokal als auch systemisch angewendet werden. Beispiele sind:

  • Tinkturen: alkoholische Auszüge von pflanzlichen oder tierischen Stoffen
  • Lösungen: enthalten feste Wirkstoffe in gelöster Form (z. B. Augentropfen, Nasenspray oder Sirup)
  • Emulsionen: Durchmischungen zweier Flüssigkeiten, die sich ansonsten nicht ineinander lösen (z. B. Öl und Wasser), mithilfe eines Emulgators.

Halbfest

Halbfeste Arzneimittel werden auf die äußere Haut oder Schleimhäute aufgetragen. Beispiele sind:

  • Salben und Cremes: weisen eine Fettbasis auf, Cremes enthalten jedoch mehr Wasser und sind streichfähiger. Oft gibt es denselben Wirkstoff als Salbe und als Creme.
  • Paste: relativ feste Salbe mit hohem Pulveranteil
  • Gel: hat eine Wasserbasis und trocknet auf der Haut, wobei das verdunstende Wasser kühlt.

Fest

Feste Arzneimittel gibt es in verschiedenen Formen, z. B.:

  • Pulver: kann auf die Haut aufgetragen (Puder) oder wie das grobkörnigere Granulat getrunken werden
  • Tabletten: bestehen aus gepresstem Pulver, lassen sich teilen, aber nicht immer leicht schlucken. Dragees lassen sich leichter schlucken, aber nicht zerteilen.
  • Kapseln: enthalten ein flüssiges oder festes Arzneimittel in einer Hülle, die sich im Magen-Darm-Trakt auflöst
  • Zäpfchen: Hier befindet sich der Wirkstoff in einem fetthaltigen Medium, der im Körper schmilzt. Sie werden in den After (rektal) oder in die Scheide (vaginal) eingeführt.


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Arne Schäffler, Thilo Machotta | zuletzt geändert am 17.03.2016 um 12:32


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Di
    08:00 bis 13:00 und 14:30 bis 18:30
    Mi
    08:00 bis 13:00 und 14:30 bis 18:00
    Do
    08:00 bis 13:00 und 14:30 bis 18:30
    Fr
    08:00 bis 18:30
    Sa
    08:00 bis 13:00

notdienste

News

Sport bei Hitze

Im Sommer zieht es viele Sportler ins Freie. Gerade bei Hitze und hoher UV-Strahlung ist es wichtig, seinen... mehr

HPV-Impfung auch für Jungen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfahl auf ihrer 90. Sitzung am 5. Juni 2018 die Impfung gegen humane... mehr

HIV-Selbsttest für zu Hause

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereitet eine Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung vor. Sie... mehr

Stillen und Schmerzmittel

Die Einnahme von verschreibungsfreien Schmerzmitteln (Analgetika) hat kaum Auswirkungen auf die... mehr

Phänomen Seitenstechen

Schmerzhaftes Seitenstechen tritt meist bei Freizeitsportlern und nur unter Belastung auf. Die Gründe sind... mehr

Heilpflanzenlexikon

Umfangreiches wertvolles Lexikon mit wichtigen Informationen zu jeder Heilpflanze.
Zum Heilpflanzenlexikon

Medizinlexikon

Umfangreiche wertvolles Lexikon mit wichtigen Informationen zu jeder Krankheit.

ApothekenApp

Die Sonnen-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "32120" und "Sonnen-Apotheke" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Sonnen-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.